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EWF-Mitarbeiter spenden an Kinder- und Jugendhospizdienst und an die Kinderkrebshilfe

Korbach/Diemelsee – In ihrer schwersten Stunde erlebte die Familie Gockel aus Diemelsee-Vasbeck eine Hilfsbereitschaft, die zu Herzen geht: Damit sich Kai Gockel 2019 ganz um seine einjährige, an Leukämie erkrankte Tochter Amelie kümmern konnte, spendeten ihm seine Kolleginnen und Kollegen von der Energie Waldeck-Frankenberg 425 Arbeitsstunden.

EWF-Mitarbeiter spenden

Das Versorgungsunternehmen erhöhte das Kontingent um weitere Stunden. inzwischen ist Amelie glücklicherweise wieder vollständig genesen. Die nicht benötigten Stunden wurden in eine Geldspende von 4000 Euro umgewandelt. Jeweils 2000 Euro gingen an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Fritzlar/Nordhessen und an die Kinderkrebshilfe Waldeck- Frankenberg.

Mit dem dicken Zeitpolster im Rücken konnte sich Kai Gockel ganz auf den Genesungsprozess seines Kindes konzentrieren. ,,In dieser unendlich schweren Zeit war es fur Amelie so wichtig, dass die ganze Familie rund um die Uhr für sie da war,“ erzählt Gockel, der in der System- und Netzwerkadministration beschäftigt ist. ,,Das war nur möglich, weil mir meine Kolleginnen und Kollegen sowie die Geschäftsführung der EWF den Rücken freigehalten haben.“

Dafür sind wir ihnen allen sehr dankbar.“ Bei der offiziellen Übergabe der Spende an den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zeigte sich der Betriebsratsvorsitzende der EWF, Dirk Straussberg, sehr froh Ober die Genesung von Amelie.

,,lch bedanke mich ausdrücklich bei allen meinen Kolleginnen und Kollegen und auch bei der Geschäftsführung der EWF. Mit der Geldspende an die beiden Vereine bewirkt die Initiative noch mehr Gutes fur die Region und fur die Menschen, die hier leben.“

Fritzlars Burgermeister Hartmut Spogat zeigte sich erfreut, dass in dem Unternehmen mit seinen 380 Mitarbeitern ein solcher Geist der Hilfsbereitschaft herrsche. Die Solidarität und Unterstützung der Mitarbeiter der EWF und der Hilfsorganisationen sei vorbildlich. ,,Ohne dieses Engagement wäre unsere Gesellschaft sozial kalter“, erklärte Spogat. 

Dienstag, 9. August 2022, Waldeckische Landeszeitung